Sonntag, 4. mai 2008
Ja das war ein richtig tolles Turnier am 26.04.08.
Ich war zum ersten mal dabei und habe auch gleich Frau und Kinder mitgebracht. Die Anreise erfolgte bei schönstem Frühlingswetter und voller Erwartungen auf das Turnier. Dank Helfer und Einweiser konnte man schnell einen Parkplatz finden was mit zwei ungeduldigen Kindern im Auto hilfreich war.

Der Weg zum Sammelpunkt führte ca. 100 Höhenmeter  recht steil (für Südoldenburger Flachlandschützen) hinauf und ließ Zweifel in mir aufkommen ob es richtig war die Kinder (41/2)  und 7 Jahre) zu diesem Turnier mitzunehmen.

Oben angekommen stellten wir fest das unsere Gruppe schon (wie telefonisch gewünscht)
schon eingetragen war, so dass es keine Probleme gab was unsere Kinder betraf.
(Danke und großes Lob an dieser Stelle)

Wir konnten zum Frühstück schreiten: Hier gab es reichlich Auswahl von süßem bis pikanten  (leckere Schmalzbrote!!!) Kaffee etc. zu moderaten Preisen.

Ein großes Lob an die Damen, die trotz Ansturm nicht den Überblick verloren und alles im Griff hatten.

Der Schießbeginn erfolgte recht pünktlich und meine bedenken was die Kinder betraf, erwiesen sich als völlig unbegründet. Das tolle Gelände, die wirklich schön gestellten Ziele und nicht zuletzt das geniale Wetter (der Frühling beginnt!!!) ließen keine Zeit für Müdigkeit oder Frust aufkommen.

Auch weniger gute Schützen, oder Schützen mit leichten Bögen (meine Frau schießt ca. 30lbs Holzbogen) konnten hier Treffer landen. Für die Jugendlichen gab es einen extra Pflock. Unseren Philip ließen wir mit seinen 7 Jahren nach Ermessen vorgehen, da er mit seinem Bogen 15lbs  sonst

kaum eine Chance gehabt hätte. So hatte er seine Erfolgserlebnisse und will unbedingt wiederkommen! Insbesondere das Krokodil und der Wolf mit Fasan (Plus/Minus) hatte es dem Jungen angetan. (Papa schoss natürlich den Fasan!)

Gegen Mittag erreichten wir den Verpflegungsstand wo es wieder mit viel Liebe zubereitete Speisen gab. Frikadellen, Bierknacker, Brot, Kuchen etc. etc. Nach ausgiebiger Stärkung widmeten wir uns der

„Tomatenwurfmaschine“. Ein Katapult mit der Fußballgroße „Tomaten“ hochgeschossen wurden. Man musste nun mit Flu Flu’s versuchen die Tomate zu treffen. Da wir nur einen Flu Flu mitführten
mussten wir nach jedem Schuss erst ins Feld und Pfeile suchen. (beim nächsten mal sind wir schlauer)

Das Spektakel (keiner traf) machte den Kindern höllischen Spaß, so dass wir Mühe hatten aufzubrechen.
Der Rest des Parcours war genauso gut und interessant gestellt wie die vorherigen Tiere.

Die Schildkröte hatte einen Stahlhelm als Panzer!


Gut das Ecki vor mir schoss, so dass ich dies am lauten Scheppern welches Pfeilbruch signalisiert rechtzeitig bemerkte.
Bei den letzten Zielen ließen die Kräfte nach, so dass wir uns freuten uns zum Abschluss
kräftig Stärken zu können. Bratwurst, Steaks, Salate etc. verkürzten die Wartezeit zur Siegerehrung.

Auch hier ein Lob an die Damen!

Abschließend kann ich sagen: Ein wirklich tolles Turnier in wunderschöner Landschaft.
Sehr gut organisiert (Parken, Ausschilderung im Gelände, Essen Wetter etc.)
Einziger Nachteil: Es findet nur alle 2 Jahre statt.

Aber wir werden auf jeden Fall wiederkommen.
Danke für den schönen Tag, wir freuen uns aufs wiedersehen!

 

weitere Bilder

Website des Veranstalters

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Sonntag, 13. april 2008

Elsfleth ein Turnier der besonderen Art

 

Am 09.03 war es soweit dass ich mein erstes Windjammerturnier in Elsfleth bestritten habe.
Um es vorweg zu nehmen: Dieses Turnier liebt man oder kommt nie wieder.
Bei (ausnahmsweise) gutem Wetter reisten wir an und konnten ohne Wartezeit unsere Schießkarten
in Empfang nehmen. Die Gruppen waren bereits vom Veranstalter festgelegt, so dass wir uns dem
leckerem Frühstück zu sehr moderaten Preisen widmen konnten.

Der Schießbeginn erfolgte pünktlich bei (immer noch) gutem Wetter.
Der Parcour ist schon eine  Ausnahme: Geschossen wird fast Ausnahmslos auf Tierbilder
welche auf  Holzplatten (Weichfaser?) aufgebracht sind.
Wer hier seine Spitzen nicht richtig montiert hat, kommt ohne nach Hause!
Die Ziele sind zum großen Teil auf freiem Feld (feuchte Marschwiesen) aufgestellt, was das Tragen von Gummistiefeln eigentlich zur Pflicht macht. Highlights sind der Schuss über den Teich, und auf die Laufscheibe.
Obwohl die Scheiben groß sind und auch nicht in unfairer Entfernung stehen ist das Treffen schwer.
War ich anfangs der Überzeugung nur ich hätte Probleme die Tierbilder zu treffen, so wurde ich schnell eines besseren belehrt: Auch gute und sehr gute (3d) Schützen hatten so Ihre Probleme.

Frust kam allerdings nicht auf, da es zu Mittag ebenfalls zu moderaten Preisen leckeren Eintopf, sowie
Brötchen, Frikadellen Salat etc. gab. Obwohl es kaum regnete war es kalt, und so war der Eintopf genau das Richtige.
Nach dem Mittag ging es schon besser mit dem Treffen, allerdings mussten einige von uns angeln gehen:

Ja das Reh hinter dem Teich war schon schwer zu schiessen.

Zum Ende hin hatte ich mich halbwegs eingeschossen und schloss das Turnier mit einem sauberen Kill ab.
Zu guter Letzt wurde noch der traditionelle Cloudschuss durchgeführt, an dem ich als Novize natürlich teilgenommen habe.
Nun kam das worauf ich mich besonders freute: Ein bisschen schnacken und den Tag Revue passieren lassen. Die Elsflether Bogenschützen sind immer nette Gastgeber (Gruß an Volker und Konsorten) so dass wir noch einige Zeit das genossen was man den Besuch  bei Freunden nennt.

 

Ja das war das diesjährige Windjammerturnier: und auch wenn es sich sicher von anderen Turnieren
Grundlegend unterscheidet, so hat es seinen eigenen Reiz auf den regendurchtränkten Marschwiesen
mit dem Bogen zu schiessen.

Für Kinder ist dieses Turnier allerdings nicht geeignet (zumindest aus meiner Sicht).

Für mich aber gilt: Ich werde auf jeden Fall wiederkommen, diese Turnier hat was!



Fotos findet Ihr hier: link
von yeoman veröffentlicht in: Turnierberichte
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Freitag, 11. april 2008
In meinem Blog werde ich von Bogenturnieren die ich besucht habe berichten.
Dieser Bericht kann natürlich nur subjektiv ausfallen. Trotzdem versuche ich
das ganze Wertungsfrei darzulegen. Ein Turnier mit einem langen Parcour
in den Bergen mit 40 Zielen mag für den einen super sein,
für eine Familie mit kleinen Kindern dagegen eher ungeeignet.
Es werden also keine Schulnoten vergeben, aber vielleicht Empfehlungen,
Tips und Anregungen.
In diesem Sinne wünsche ich viel Spaß beim Lesen der Artikel.


von yeoman
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